Martin Bachhuber

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... nachgefragt bei Martin Bachhuber...


Was macht Ihnen Freude ?

Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern zu verbringen. Zusammen mit Freunden lachen und gute Gespräche führen. Und politisch für die Menschen etwas bewegen und ihnen wirksam helfen.

Was schätzen Sie an Bayern ?

Das Brauchtum, die Verbindungen von Tradition und Innovation, vor allem aber Land und Leute – meine Heimat.
Nicht zu vergessen die charmanten Eigenheiten wie den Fön. In welchem anderen Landstrich entschuldigt man schon menschliche Schwäche mit einem Wetterphönomen?

Näher am Menschen – das heißt für mich ...

...dass mir der Mensch, der mir gerade gegenüber sitzt, am Wichtigsten ist.
Das heißt aber auch, dass wir in der CSU nicht nachlassen dürfen, diesen für unsere Partei so kennzeichnenden Slogan in unserer täglichen politischen Arbeit mit Leben zu erfüllen.

Mit wem würden Sie gern bei einer Maß Bier zusammensitzen ?

Mit Papst Johannes Paul I., der in der katholischen Kirche so eine große Aufbruchstimmung erzeugt hat, obwohl er nur sechs Wochen in diesem Amt leben durfte.

Welchem Fußballverein drücken Sie die Daumen ?

Gefühlt sind meine Daumen mehrfach gebrochen, als ich sie dem TSV 1860 gedrückt habe.
Da habe ich es in meiner Heimat einfacher, da drücke ich sie dem SV Bad Heilbrunn und dem TuS Geretsried, denn dort spielen meine Söhne.

Ihr Motto fürs Leben ?

Arbeiten, die Menschen mögen, Feste feiern und wieder arbeiten

Mit wem würden Sie gerne für einen Monat tauschen ?

Mit niemanden, denn ich habe eine wunderbare Familie, gute Freunde, eine Aufgabe, die mich erfüllt, und ich lebe in einer Bilderbuchregion: All das würde ich um nichts in der Welt eintauschen, auch nicht für einen Monat.

Wo singen Sie am liebsten mit ?

Im Fußballstadion nach einem Sieg der Löwen. Leider habe ich dafür zuletzt aber kaum mehr eine Gelegenheit erhalten. Dabei würde ich doch so gerne singen.

Welchem Schmankerl können Sie nicht widerstehen ?

Schweinebraten mit Knödel, Schweinebraten ohne Knödel.

Ihr persönlicher Bestseller ist ?

„Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach


Sport:

Sport begleitet mich seit frühester Kindheit. Mein Lieblingssport ist und bleibt Fußball – mein Verein in Bad Heilbrunn steht  an gleicher Stelle wie 1860 München. Hier bin ich sehr leidgeprüft, aber auch das gehört zum Sport dazu.
Gewinnen und verlieren liegen nah beieinander und gehen in einander über, prägen Menschen und Gruppen, schweißen zusammen und geben Halt.

Jetzt habe ich politische Möglichkeit mich für Sport einzusetzen. Sport bedeutet die Förderung der Gesundheit, der Erziehung und des sozialen Zusammenhalts in unserer Gesellschaft.

Wir leben in einer Zeit, die von schnellem Wandel geprägt ist.
Sport verbindet in seiner sozialen Funktion unterschiedliche Kulturen, Generationen und Menschen unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft und unterschiedlicher Talente und Fähigkeiten.

Sport stärkt soziale Kompetenzen
Kinder haben von Natur aus meistens ein starkes Bewegungsbedürfnis. Klettern, Laufen und Springen sind Bewegungsabläufe, die Kinder für motorische, geistige und seelische Entwicklung brauchen.

Dabei wirkt Sport in verschiedene Richtungen. Sportliche Bewegung wirkt ausgleichend, beugt  Mangelerscheinungen vor und baut Schulstress ab, vermittelt Erfolgserlebnisse und stärkt das Selbstbewusstsein. Letzteres ist gerade für Kinder wichtig. In den Mannschaftssportarten lernen Kinder sich auf andere einzustellen, mit Sieg und Niederlage umzugehen, aber auch sich gegenüber anderen zu behaupten.

Eltern haben eine Schlüsselrolle. Kinder für eine Sportart zu begeistern und vielleicht in einem Verein anzumelden ist noch die leichtere Aufgabe. Dafür zu sorgen, dass sie dabeibleiben, erfordert dagegen größeren Einsatz.

Mit Sport überstehen Kinder die Pubertät leichter. Wer viel trainiert, ist ausgeglichener und kommt nicht auf dumme Gedanken. Wenn Kinder im Sport Fuß fassen, Mitglied einer Mannschaft sind und zusammen trainieren, stärken sie auch ihre sozialen Kompetenzen – und können falsche Freunde schnell erkennen.

Breiten- und Spitzensport liegen eng zusammen
Spitzensport ist ohne eine solide Förderung des Jugend- und Breitensports nicht möglich. Und die Vorbildfunktion, die Spitzensportler sowohl für den Breitensport als auch gesellschaftlich wahrnehmen ist enorm.

Wie leben in einem Kreis von Garmisch bis Wolfratshausen bei dem es von sportlichen Größen nur so zu ‚wimmeln’ scheint. Regional gesehen haben wir großes Glück, kaum eine Region kann auf so viele Freizeitmöglichkeiten zurückzugreifen wie wir hier. Sportlich gesehen gibt es kaum eine Region die mehr zu bieten hat.



Markus Bocksberger, Penzberg
Als Politiker stehen Sie im öffentlichen Interesse und wirken deshalb oft unnahbar. Was macht Sie menschlich? Zu welchen Schwächen bekennen Sie sich denn öffentlich?

Da fällt mir als erstes unser Kühlschrank ein! Den füllt meine Frau immer gut, weil unsere Söhne Martin und Michi noch zu Hause wohnen und unsere Tochter Kathrin mit ihrem Mann sind oft zu Besuch. Abends komme ich schlecht am Kühlschrank vorbei, und wenn ich nachts einmal nicht schlafen kann, dann kommt es schon vor, dass ich aufstehe und mir ein Wurstbrot mache….
Eine große Schwäche habe ich auch für Armbanduhren. Inzwischen habe ich fast 40 Stück, da sind einige schöne Stücke dabei. Ich kann jede Frau verstehen, die vor dem Schrank steht und nicht weiß welche Schuhe sie anziehen soll. Da darf man mich schon als „Frauenversteher“ bezeichnen, wenn es um Schuh- und Handtaschenticks geht.

Ach ja, und der Fußball, dafür habe ich auch eine Schwäche. Meine Söhne spielen beide aktiv beim TuS Geretsried und in Bad Heilbrunn, da schaue ich schon gerne und sehr leidenschaftlich und mitunter auch lautstark zu. Mein Fußballerherz schlägt weißblau, ich bin bekennender Löwe - schon immer gewesen. 60´ger Fan zu sein ist wahrlich nicht einfach und zur Zeit schon gar nicht! So überschauliche Höhen und langanhaltende Tief‘s. Aber wo die Liebe hinfällt…


Sie sind von Dr. Edmund Stoiber als sein persönlicher Nachfolger im Landtag vorgeschlagen worden. Was verbindet Sie mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten?

Den Edmund Stoiber kenne ich beruflich schon seit über 20 Jahren. Im Laufe dieser Zeit hat sich aus unserer beruflichen Verbundenheit heraus eine sehr angenehme Freundschaft entwickelt.
Unsere Wege haben sich auf vielen politischen Ebenen gekreuzt. Erst einmal sind wir in der gleichen Partei, da wird so oder so auf Augenhöhe gesprochen, ganz egal ob Minister, Parlamentsabgeordneter oder Bürgermeister. Alleine durch meine lange Amtszeit als Bürgermeister, zweiter Landrat und Mitglied im Bezirkstag war ich immer froh, den kurzen Weg zu Edmund wählen zu können. Jetzt trete ich seine Nachfolge als Landtagskandidat für den Bilderbuch Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen / Garmisch-Partenkirchen an.
Edmund weiß, dass ich kommunale Politik von der Basis her kenne und mich für die Belange der Menschen einsetze. Für ihn war es durch seinen doppelten Job als Landtagsabgeordneter für unseren Stimmkreis und gleichzeitig als Ministerpräsident und Parteivorsitzenden immer schwierig, sich mit voller Kraft für uns einzusetzen, weil ganz Bayern auf ihn geschaut hat. Diese Bürde habe ich nicht zu tragen. Deshalb kann ich mich voller Kraft für meinen Stimmkreis einsetzen und der Abgeordnete sein, der jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Uns verbindet übrigens auch der Fußball - auch wenn unsere Herzen für unterschiedliche Farben schlagen. Der Edmund ist in seinen tiefsten Herzen ein „Roter“, ich dagegen bin auch im Fußball für „Weiß und Blau“……



Herr Benedikt Pössenbacher 1. Bürgermeister (UBB) der Gemeinde Bichl möchte folgendes wissen:



Heidi Kastenmayer, Bad Tölz
Immer mehr Menschen verlieren das Interesse an Politik.
Was wollen Sie tun, um diese Entwicklung zu stoppen?


Es ist zugegebenermaßen immer schwieriger geworden, die Menschen für politische Entscheidungsprozesse zu interessieren oder sie für eine aktive politische Beteiligung zu gewinnen. Das liegt aber nicht an den Menschen, sondern an der Politik. Mein erklärtes Ziel ist es deshalb, mit einem neuen Stil dieses Interesse neu zu entfachen.
Ich will die Politik zu den Menschen bringen und Politik gemeinsam mit den Menschen gestalten. Mein Motto heißt deshalb „Politik zum mitmachen“. Über meine Homepage www.martin-bachhuber.de können Fragen an mich gerichtet werden und zu vielen Themenbereichen Abstimmungen vorgenommen werden. Für mich ist es sehr wichtig ganz nah dran zu sein und zu bleiben: Ich werde regelmäßige Bürgersprechstunden in den Städten und Gemeinden meines Stimmkreises durchführen und ein jederzeit greifbarer Ansprechpartner sein.

 

 
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